Klassikfans und Gospelfans werden angesprochen

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Werke ähnlichen religiösen/emotionalen Inhalts verbinden sich
An dieser Stelle setzt eine Motivation unseres Projektes „Gospel meets Classic“ an: Wir möchten den Zuhörern, sei
es im liturgischen oder konzertanten Rahmen, die seltene Möglichkeit bieten, ähnliche religiöse bzw. emotionale Inhal- te mit völlig unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksmit- teln zu erleben. Wir selbst – und das bestätigt uns das Echo nicht weniger Zuhörer – machen dabei die Erfahrung, wie
klar beide Musikrichtungen ihre Botschaft transportieren und wie nahe sie sich in diesem Augenblick bezogen auf ihre Funktion sowie ihre Wirkung sind. Dann wird deutlich, dass man nicht von dem Nebeneinander, sondern von dem Mit- einander dieser in vielerlei Hinsicht unterschiedlichen Musik- en sprechen darf und soll.


Zusammenführung von Gospel- und Klassikfans
Darüber hinaus versprechen wir uns von dieser Idee – und auch hier stehen uns die Erfahrungen und z. T. intensiven Erlebnisse der letzten Jahre Pate – die Chance, die nicht selten getrennten Anhängerschaften einer traditionellen Kirchenmusik mit Kunstwerkcharakter einerseits und einer moderneren sowie – im positiven Sinne des Wortes – populäreren liturgischen Musik afroamerikanischer Mach-
art andererseits zusammenzuführen, sie zum gegenseiti-
gen Austausch zu bringen und sich an intensiven Eindrück-
en zu bereichern. Letztlich ist es genau diese Entdeckung
und das daraus erwachsene Interesse an dem augenschein- lich Anderen, die auch uns Musiker, alle Spezialisten in ih- rem Bereich, in dem Wunsch genährt hat, gemeinsam zu wirken und somit dieses Projekt ins Leben zu rufen. Diese Erfahrung möchten wir gerne mit möglichst vielen Menschen teilen.

Dr. Stephan Aufenanger, Mannheim


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